IM NOTFALL
GUT GEWAPPNET

Ziel dieser Website – die die WWK Lebensversicherung a. G. bei Ihrem Dienstleister WDS.care in Auftrag gegeben hat – ist es, Ihnen die wichtigsten Informationen für einen existenziellen Notfall zusammenzufassen, sowie entsprechende Formulare zur Erstellung einer individuellen Notfallmappe als PDF-Dokumente zum Download bereitzustellen ( u. a. über externe Links).

Die Notfallmappe ermöglicht Ihren Verwandten, Freunden oder Bekannten, „im Fall der Fälle“ in Ihrem Sinne handeln zu können. Sie sollten die einzelnen Dokumente stets aktuell halten und die von Ihnen ausgewählten Vertrauenspersonen über den Hinterlegungsort informieren.

Sonstiges

Zu guter Letzt geben wir Ihnen wichtige Hinweise zu den Themen „Organspende“ und „Blutspende“ an die Hand. Ebenso haben Sie dank unserer Checkliste alle vorbereitenden Maßnahmen für eine Krankenhauseinweisung vorliegen, damit Sie sicher sein können, was im Fall eines Krankenhausaufenthalts zu beachten ist und wie Sie bestmöglich vorsorgen können.

Organspende

Gemäß der zum 1. November 2012 in Kraft getretenen Regelung der Entscheidungslösung im Transplantationsgesetz gilt für den Fall, dass Sie zu Lebzeiten keine Entscheidung zur Organentnahme (z. B. durch einen Organspendeausweis) getroffen haben, Angehörige an Ihrer Stelle über die Entnahme entscheiden können. Dies gilt jedoch nicht für den Fall, dass Sie in einer Patientenverfügung einer Einnahme Ihrer Organe nach Ihrem Tod ausdrücklich widersprochen haben. Sie sollten sich daher gewissenhaft mit dieser Fragestellung auseinandersetzen.

Im europäischen Ausland gelten entweder die Widerspruchs- oder die Zustimmungslösung. In Ländern wie Frankreich, Italien, Österreich oder Spanien gilt eine sogenannte Widerspruchslösung. Hat ein Verstorbener zu Lebzeiten der Organentnahme nicht ausdrücklich widersprochen, können Organe transplantiert werden. In Ländern wie Dänemark, Großbritannien oder den Niederlanden gilt die sogenannte Zustimmungsregelung. In diesen Fällen muss der Verstorbene einer Organentnahme ausdrücklich zugestimmt haben. Liegt zum Zeitpunkt des Todes keine Zustimmung vor, entscheiden die Angehörigen über eine mögliche Entnahme.

Blutspende

Die Blutspende-Bereitschaft der Deutschen wird immer geringer. Insbesondere junge Erwachsene zeigen sich nur selten bereit zu einer Blutspende. Das aktuelle Durchschnittsalter der Blutspender liegt derzeit – trotz intensiver Bemühungen der Hilfsorganisationen, wie regelmäßige Besuche in Berufsschulen und Gymnasien sowie durch verstärkte Aufklärungsarbeit – bei 44 Jahren. Zudem scheiden altersbedingt eine Vielzahl von Stammspendern aus und die ohnehin schon knappen jüngeren Spender gehen durchschnittlich nur eineinhalb Mal pro Jahr zur Blutspende.

Doch worin liegt diese „Angst“ vor der Blutspende begründet? Laut dem Deutschen Roten Kreuz sind Unwissenheit und die Abneigung vor Spritzen, sowie die Angst vor möglichen Infektionen häufige Gründe für eine Ablehnung zur Blutspende. Doch diese Ängste sind unberechtigt, da bei jedem potenziellen Blutspender neues „Material“ verwendet und auf höchste Sterilität geachtet wird. Des Weiteren muss jeder Neuspender einen Gesundheitscheck, die sogenannte „Spendentauglichkeitsprüfung“ durchlaufen, um sicher zu gehen, dass der bereitwillige Spender zum einen überhaupt für eine Blutspende infrage kommt und dass er diese zum anderen körperlich auch gut verkraftet.

Informieren Sie sich daher rechtzeitig mithilfe der Checkliste des Deutschen Roten Kreuzes, ob Sie als Spender infrage kommen oder kontaktieren Sie das Service-Center des DRK bei aufkommenden Fragen oder genereller Unsicherheit. Sie sind schon auf der Suche nach den nächstgelegenen Blutspende-Terminen in Ihrer Nähe? Dann sind Sie hier genau richtig!

Krankenhauseinweisung

Bereiten Sie sich mit unserer Checkliste optimal auf eine mögliche Krankenhauseinweisung vor.

Notizen

Abschließend haben Sie hier noch einmal die Möglichkeit, persönliche Notizen zu verfassen.